Digitales Update

Wir sind wieder einen Schritt weiter – Autopiloten sind in der Lage souverän eine Boeing 787 zu landen, Drohnen liefern unsere Briefe aus, künstliche Intelligenz bringt uns in der Forschung ein riesiges Stück nach vorne… Roboter übernehmen immer mehr menschliche Arbeiten.
Jedoch ist digitale Transformation nicht „nur“ eine Vernetzung von Maschinen und der Einsatz von künstlicher Intelligenz SONDERN ein Umdenken, ein Aufheben von alten Strukturen, eine Neugestaltung unserer Prozesse und da stehen wir noch ganz am Anfang, wie die folgenden Zahlen zeigen:

  • Laut der Digital Working Studie von Host Europe gibt es an einem Büroarbeitsplatz ein Faxgerät (49%) noch sehr viel häufiger als etwa Laptops (37%), Smartphones (29%), Tablets (14%) oder Equipment für Videokonferenzen (19%). Im Homeoffice herrschen teilweise die besseren Bedingungen für digitales Arbeiten.
  • Laut TNS Infratest sind in Deutschland nur 19 % der Beschäftigten in der Lage überhaupt flexibel zu arbeiten (bezogen auf Zeit und Ort).
  • Papierloses Büro – weit entfernt! Die Dokumentenablage (28%) und die Terminabstimmung (34%) erfolgt laut der selben Studie, selten rein digital.
  • Wenn mehrere Teammitglieder ein Dokument bearbeiten, werden in den meisten Fällen zwischen 10 und 50 E-Mails zur Abstimmung verschickt.
  • Laut einer Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) geben 46% der Arbeitnehmer – in dessen Unternehmen stark digitalisiert wurde – an, dass die Arbeitsbelastung durch die Auflösung fester Arbeitszeiten, die permanente Erreichbarkeit und die Arbeitsverdichtung größer geworden ist. Lediglich 9% fühlen sich durch die Digitalisierung entlastet.
  • Laut einer Studie des Digitalverbandes Bitkom leisten sich erst 2% aller deutschen Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern einen CDO. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Digitalisierung „nebenbei“ von der Geschäftsleitung, der IT oder dem Marketing vorangetrieben wird – das wird auf Dauer nicht funktionieren….